Wellenreiten

. . .  Fun und Aktion am Aussenriff

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Mauritius zählt zwar nicht zu den ersten Adressen der Wellenreiter, hat aber dennoch so einiges für Anfänger und Surfprofis zu bieten. Von Juni bis September kann mit mittlerem Gleitwind von vier Beaufort über die Wellen gedüst werden. Die durchschnittliche Wasser- und Lufttemperatur liegt in diesen Monaten, welche zu den Wintermonaten auf Mauritius zählen, bei 24° Celsius. Ideale Voraussetzungen für Wassersportler.

Damit der Wellenritt ein ungetrübtes Erlebnis bleibt, sollte man sich in die Obhut ortskundiger und erfahrener Surfer begeben. Neben den allgemeinen Sicherheitsregeln empfiehlt es sich, auch die ungeschriebenen Regeln der Locals zu beachten.


Die Spots bei Le Morne:

Innerhalb der Lagune vor dem Hotel Riu Creole

Bei hoher Dünung und vor allem bei Flut, bricht diese Welle sehr sauber. Es handelt sich eher um eine ungefährliche Welle, da sie sich innerhalb der Lagune befindet und die Strömung dort mehr oder weniger harmlos ist. Obwohl es auf dem Meeresgrund Korallen gibt ist das Revier für Anfänger geeignet, jedoch ist der Spot nur bei höherer Dünung surfbar. Die Sicherheit wird vom Strand aus mit bereitstehendem Boot garantiert.

Das kleine Riff
Eine weitere Welle die auf Korallenuntergrund bricht, doch auch bei geringer Dünung ist es kein radikaler Spot. Die Welle läuft nach rechts (bricht von rechts nach links, vom Strand betrachtet), und funktioniert am besten ohne Wind oder bei Einfluss von Nordwinden, ablandigem Wind und steigender Tide. Das Riff liegt ca. 400 m vom Strand entfernt, was bedeutet, dass entweder lange gepaddelt werden muss oder eines der Boote vom Club Mistral benutzt wird (für Anfänger und Schulung grundsätzlich). Sicherheit wird durch Funkgeräte und ein Rettungsboot, welches vor Ort bleibt, garantiert.

One-eye   Das Weltberümte
Liegt genau gegenüber dem Hotel Berjaya. Es handelt sich hier um eine extrem rasante links laufende Welle, die ausschließlich von Profis abgeritten werden kann. Die Welle bricht auf einem Riff voller Seeigel, das sich nur knapp unter der Wasseroberfläche befindet und von einer sehr starken Strömung bestimmt wird. Am besten funktioniert dieser Spot bei leicht ablandigem Wind aus südöstlicher bis nordöstlicher Richtung.

Die Welle von One-Eye ist das Sinnbild der Insel und wird von den Einheimischen respektiert. Wenn man diese Welle surfen will, dann ist man am besten ein Spitzensurfer und noch dazu äußerst hart im Nehmen.

Manawa
Manawa ist ein Spot für fortgeschrittene und erfahrene Wellenreiter und befindet sich etwa 2 km außerhalb. Wenn es an den anderen Spots wenig Dünung gibt, dann trifft man hier auf größere Wellen. Auch hier handelt es sich um eine nach links brechende Welle. Der Untergrund besteht aus Korallen und auch wenn sie nicht ganz so schnell bricht wie One-Eye ist es ein sehr anspruchsvoller Spot. Auch hier steht unser Boot zur Rettung bereit, bleibt vor Ort und wirft ein wachsames Auge auf euch.

Tamarin - Surfspot
Die Ortschaft Tamarin liegt etwa 20 km von Le Morne entfernt. Tamarin hat eine sehr beliebte Welle, sie läuft nach links und an einer Stelle bricht sie auf einem Riff, ansonsten auf sandigem Untergrund. Bei ausreichender Dünung kann es ein unvergesslich langer Wellenritt werden. Diese Welle ist auch für Anfänger geeignet, solange man in der Nähe des Sandstrandes bleibt (keine Strömung, die einen hinter die Welle zieht).

Hier können sie die Revierbeschreibung – Savetylette herunterladen. 

 


 

 Kevin Mevissen surfing One Eye in Mauritius in May 2006

 

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 21. July 2020 )